Cloud-basierte Core Banking Plattform: Wie man die 7 größten Migrationsherausforderungen im Jahr 2025 bewältigt

Entdecken Sie, wie Sie die 7 größten Herausforderungen bei der Migration zu einer Cloud-Core-Banking-Plattform im Jahr 2025 bewältigen können. Strategien, Fallstudien und Lösungen für eine erfolgreiche digitale Banktransformation.

Die digitale Transformation im Bankensektor erlebt eine beispiellose Beschleunigung. Im Jahr 2025 ist die Migration zu einer cloud-basierten Core Banking Plattform keine Option mehr, sondern eine strategische Notwendigkeit, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Laut einer aktuellen Studie von Capgemini haben zwar 91% der Banken ihre Cloud-Migration eingeleitet, aber nur ein Viertel von ihnen nutzt die Vorteile vollständig aus.

Diese Realität offenbart ein Paradoxon: Während die Migration in die Cloud unvermeidlich wird, bleibt ihre Umsetzung eine große Herausforderung. Finanzinstitute, die ihre Transformation erfolgreich meistern, erzielen beeindruckende Ergebnisse: durchschnittlich 25% Betriebskosteneinsparungen und eine Reduzierung der Markteinführungszeit für neue Produkte und Dienstleistungen um 65%.

Der Weg zu einer cloud-nativen Bankinfrastruktur ist jedoch voller Hindernisse. In diesem Artikel untersuchen wir die sieben größten Herausforderungen bei der Migration zu einer Cloud-Core-Banking-Plattform im Jahr 2025 und vor allem, wie man sie mit bewährten Strategien und innovativen Lösungen wie Low-Code-Plattformen effektiv bewältigen kann.

Die technische Komplexität von Core Banking Migrationen im Jahr 2025

Architektur- und Integrationsherausforderungen

Die Migration eines traditionellen Core-Banking-Systems in die Cloud stößt zunächst auf erhebliche architektonische Herausforderungen. Legacy-Systeme, die oft vor Jahrzehnten entwickelt wurden, weisen eine monolithische Architektur auf, die schwer mit modernen Cloud-Umgebungen kompatibel ist. Laut TechMagic planen 80% der Finanzinstitute in Europa und 75% der Banken, ihr Kernsystem bis 2025 zu ersetzen, was die Dringlichkeit der Situation verdeutlicht.

Die Integration mit bestehenden Systemen stellt ein weiteres großes Hindernis dar. Eine durchschnittliche Bank verfügt über 10 bis 15 Satellitensysteme, die während und nach der Migration weiterhin funktionieren müssen. Die Erstellung von Schnittstellen zwischen diesen Systemen und der neuen Cloud-Plattform erfordert spezialisierte Expertise und sorgfältige Planung.

Um diese Herausforderungen zu bewältigen, erweist sich ein API-First-Ansatz als besonders effektiv. Moderne Plattformen wie Basikon Core Banking integrieren diesen Ansatz nativ und erleichtern die Verbindung mit bestehenden Systemen. Der Fall von Arrawaj, einer marokkanischen Mikrofinanzstiftung, veranschaulicht diese Strategie perfekt: Durch den Ersatz von zwei separaten Systemen (Finacle von Infosys und einem proprietären Tool) durch eine einheitliche Plattform konnten sie ihre Architektur vereinfachen und gleichzeitig die wesentlichen Verbindungen zu ihrem Ökosystem aufrechterhalten.

Die Herausforderung historischer Daten

Die Datenmigration stellt oft die komplexeste technische Herausforderung in einem Banktransformationsprojekt dar. Legacy-Systeme enthalten jahrzehntelange Kundeninformationen, Transaktionen und Historien, die bewahrt und korrekt auf die neue Plattform übertragen werden müssen.

Die Hauptschwierigkeiten umfassen die variable Qualität der Quelldaten, Unterschiede in Strukturen und Formaten zwischen Systemen sowie das erhebliche zu migrierende Informationsvolumen. Für eine mittelgroße Bank ist es nicht ungewöhnlich, mehrere Terabyte kritischer Daten übertragen zu müssen, ohne den täglichen Betrieb zu stören.

Eine effektive Datenmigrationsstrategie umfasst mehrere entscheidende Schritte:

Erstens eine Analyse- und Bereinigungsphase, die wesentliche Daten identifiziert und Qualitätsprobleme löst. Dann die Definition einer klaren Zieldatenarchitektur, die festlegt, wie Informationen im neuen System strukturiert werden. Die Migration selbst kann dann stapelweise oder kontinuierlich erfolgen, je nach Art der Daten und betrieblichen Einschränkungen.

Die Erfahrung von Orion Leasing demonstriert die Wirksamkeit dieses Ansatzes. Durch die Migration zur Basikon-Plattform konnte dieses Unternehmen Daten aus mehr als 25 verschiedenen Plattformen über API integrieren und damit seine Fähigkeit zur Informationsverwaltung und schnellen Entscheidungsfindung grundlegend verbessern.

Leistungs- und Skalierbarkeitsmanagement

Leistung und Skalierbarkeit stellen eine dritte große technische Herausforderung dar. In einer Bankumgebung können Lastunterschiede erheblich sein, mit saisonalen Aktivitätsspitzen oder solchen im Zusammenhang mit spezifischen Ereignissen. Die neue Cloud-Infrastruktur muss nicht nur unter allen Umständen optimale Leistung erbringen, sondern sich auch automatisch an diese Schwankungen anpassen.

Leistungsprobleme können durch Netzwerklatenz, unzureichende Cloud-Ressourcen oder schlecht optimierte Konfigurationen entstehen. Diese Faktoren können die Benutzererfahrung und die Teamproduktivität erheblich beeinträchtigen.

Um dieser Herausforderung zu begegnen, ist es wesentlich, eine cloud-native Architektur zu implementieren, die für Skalierbarkeit konzipiert ist. Moderne Plattformen wie Basikon nutzen Technologien wie Microservices, Container und Orchestrierung, um ihre Ressourcen automatisch an die Nachfrage anzupassen.

Rigorose Leistungstests vor, während und nach der Migration sind ebenfalls entscheidend. Diese Tests müssen reale Nutzungsbedingungen simulieren, einschließlich Szenarien mit maximaler Last und Notfallwiederherstellung.

Der Fall von Leascorp veranschaulicht diesen Punkt perfekt. Angesichts einer Zunahme des Vertragsvolumens um 150% und der Notwendigkeit, komplexe Kundenprofile zu verwalten, benötigte dieses Finanzleasingunternehmen eine robustere und skalierbarere Lösung. Die Basikon-Plattform ermöglichte es ihnen, dieses Wachstum bei optimaler Leistung zu bewältigen und demonstrierte die Fähigkeit moderner Cloud-Architekturen, sich an die sich entwickelnden Bedürfnisse von Finanzinstituten anzupassen.

Sicherheits- und Compliance-Herausforderungen

Der Schutz sensibler Daten während und nach der Migration

Die Datensicherheit ist die Hauptsorge von Finanzinstituten, die eine Migration in die Cloud in Betracht ziehen. Banken verwalten hochsensible Informationen - persönliche Daten, Finanzinformationen, Transaktionshistorien -, deren Schutz nicht nur eine gesetzliche Verpflichtung, sondern auch ein geschäftliches Gebot ist.

Während der Migrationsphase sind Daten besonders anfällig, da sie zwischen verschiedenen Umgebungen übertragen werden. Laut einer aktuellen Studie steigen Sicherheitsvorfälle während Cloud-Migrationen im Vergleich zum Normalbetrieb um 35%, wenn keine angemessenen Maßnahmen ergriffen werden.

Um diesen Prozess effektiv abzusichern, sind mehrere Maßnahmen unerlässlich:

Die Datenverschlüsselung während der Übertragung und im Ruhezustand wird unverzichtbar. Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) und rollenbasierte Zugriffskontrollen (RBAC) bilden die erste Verteidigungslinie. Regelmäßige Sicherheitsaudits und Penetrationstests helfen, potenzielle Schwachstellen zu identifizieren und zu beheben.

Moderne Plattformen wie Basikon Core Banking integrieren diese Sicherheitsfunktionen nativ und erleichtern die Einhaltung regulatorischer Anforderungen wie DSGVO, PSD2 und die Richtlinien der Finanzaufsichtsbehörden.

Nach der Migration bleibt Sicherheit eine konstante Priorität. Fortschrittliche Cloud-Lösungen bieten Funktionen zur Anomalieerkennung und Betrugsprävention in Echtzeit, oft unterstützt durch künstliche Intelligenz. Diese Systeme können bis zu 99,9% der Eindringversuche erkennen und blockieren und bieten damit ein höheres Schutzniveau als traditionelle Infrastrukturen.

Die Anpassung an sich entwickelnde regulatorische Rahmenbedingungen

Der Finanzsektor ist einer der am stärksten regulierten Bereiche, mit Anforderungen, die sich ständig weiterentwickeln. Im Jahr 2025 müssen Finanzinstitute in einem komplexen regulatorischen Umfeld navigieren, das nationale, internationale und branchenspezifische Richtlinien umfasst.

Die Migration zu einer Cloud-Core-Banking-Plattform muss diese regulatorische Dimension von der Entwurfsphase an integrieren. Die Herausforderungen sind zahlreich: Sicherstellung der Datenlokalisierung gemäß territorialen Anforderungen, Gewährleistung vollständiger Rückverfolgbarkeit von Operationen, Aufrechterhaltung umfassender Prüfungsfähigkeiten und schnelle Anpassung an neue Vorschriften.

Der "Compliance by Design"-Ansatz erweist sich als die effektivste Lösung. Moderne Plattformen wie Basikon Core Lending integrieren regulatorische Anforderungen nativ und ermöglichen eine schnelle Anpassung an Änderungen des rechtlichen Rahmens.

Diese regulatorische Flexibilität wird zu einem wichtigen Wettbewerbsvorteil. Wie Lumenalta in ihrem Leitfaden zum Hybrid-Cloud-Banking hervorhebt, können Institutionen, die sich schnell an regulatorische Änderungen anpassen können, ihre Compliance-Kosten senken und die Markteinführung neuer Produkte beschleunigen.

Die Erfahrung von Arrawaj veranschaulicht diese Dimension perfekt. Durch die Migration zu einer einheitlichen Plattform konnte diese Mikrofinanzstiftung ihre regulatorische Compliance erheblich verbessern und gleichzeitig ihre Berichtsprozesse für die Aufsichtsbehörden vereinfachen.

Das Management operativer Risiken

Die Migration zu einer Cloud-Plattform führt neue operative Risiken ein, die sorgfältig identifiziert, bewertet und gemindert werden müssen. Serviceunterbrechungen, Datenverluste oder Integrationsprobleme können schwerwiegende Auswirkungen auf die tägliche Aktivität und den Ruf eines Finanzinstituts haben.

Laut IBS Intelligence erleben fast 40% der Cloud-Migrationsprojekte im Bankensektor Verzögerungen oder Budgetüberschreitungen aufgrund schlechten operativen Risikomanagements.

Um diese Risiken zu minimieren, erweist sich eine progressive Migrationsstrategie als besonders effektiv. Anstatt das gesamte System auf einmal zu ersetzen (ein "Big-Bang"-Ansatz), können Institutionen Prioritätsbereiche identifizieren und phasenweise vorgehen.

Business-Continuity-Pläne (BCP) und Disaster-Recovery-Pläne (DRP) müssen aktualisiert werden, um die neue Cloud-Architektur widerzuspiegeln. Regelmäßige Tests dieser Pläne gewährleisten ihre Wirksamkeit im Falle eines tatsächlichen Vorfalls.

Die Einrichtung einer klaren Governance mit gut definierten Verantwortlichkeiten ist ebenfalls wesentlich. Diese Governance muss Eskalationsverfahren im Falle von Problemen und transparente Kommunikationsmechanismen mit allen Interessengruppen umfassen.

Die Erfahrung von Orion Leasing mit Basikon demonstriert die Wirksamkeit dieses Ansatzes. Durch die Annahme einer phasenweisen Migrationsstrategie und die Implementierung einer soliden Governance konnte dieses Unternehmen seine Infrastruktur in nur 4 Monaten migrieren und dabei seine operativen Risiken erheblich reduzieren.

Organisatorische und menschliche Herausforderungen

Veränderungswiderstand und Change Management

Jenseits der technischen Aspekte stellt die Migration zu einer Cloud-Core-Banking-Plattform eine tiefgreifende Transformation dar, die die gesamte Organisation betrifft. Der Widerstand gegen Veränderungen ist eines der am meisten unterschätzten, aber kritischen Hindernisse in diesen Projekten.

Dieser Widerstand kann aus verschiedenen Quellen stammen: Angst um den Arbeitsplatz angesichts der Automatisierung, Bindung an bestehende Prozesse oder einfach Besorgnis gegenüber dem Unbekannten. Ohne proaktives Management kann dies den Erfolg der Migration ernsthaft gefährden.

Eine effektive Change-Management-Strategie beginnt mit einer klaren Kommunikation der Vision und der Ziele des Projekts. Es ist wichtig zu erklären, warum diese Transformation notwendig ist und welche Vorteile zu erwarten sind, sowohl für die Organisation als auch für die Mitarbeiter selbst.

Die frühzeitige Einbindung von Schlüsselanwendern in das Projekt ermöglicht es, ihr Feedback zu sammeln, die Lösung an ihre tatsächlichen Bedürfnisse anzupassen und eine Gemeinschaft von Botschaftern zu schaffen, die die Akzeptanz durch ihre Kollegen erleichtern. Dieser kollaborative Ansatz ist besonders wichtig im Bankensektor, wo Geschäftsprozesse oft komplex und spezifisch für jedes Institut sind.

Regelmäßige Sensibilisierungssitzungen, Demonstrationen neuer Funktionalitäten und die Hervorhebung von "Quick Wins" tragen ebenfalls dazu bei, Widerstände zu reduzieren und eine positive Dynamik rund um das Projekt zu schaffen.

Wie die Erfahrung von Leascorp mit der Basikon-Plattform zeigt, ermöglicht ein gut durchgeführtes Change Management nicht nur die Erleichterung des technischen Übergangs, sondern transformiert auch die Unternehmenskultur hin zu mehr Agilität und Innovation.

Schulung und Erwerb neuer Kompetenzen

Die Migration zu einer Cloud-Core-Banking-Plattform erfordert neue technische und geschäftliche Kompetenzen. Teams, die an traditionelle Systeme gewöhnt sind, müssen sich an neue Werkzeuge, Methoden und Entwicklungsparadigmen anpassen.

Laut Capgemini ist das Defizit an Cloud-Kompetenzen eines der Haupthindernisse für die digitale Transformation von Banken, wobei 78% der Finanzinstitute angeben, dass ihnen interne Expertise fehlt, um ihre Migration erfolgreich durchzuführen.

Um dieser Herausforderung zu begegnen, muss ein umfassender Schulungsplan entwickelt und weit vor Beginn der Migration implementiert werden. Dieser Plan muss sowohl technische Aspekte (Cloud-Architektur, Sicherheit, DevOps) als auch neue Geschäftspraktiken abdecken, die durch die Plattform ermöglicht werden.

Die Schulungen müssen an die verschiedenen Profile und Verantwortlichkeiten innerhalb der Organisation angepasst werden. Entwickler benötigen eine vertiefte Schulung zu APIs und neuen Entwicklungsmethoden, während Geschäftsanwender sich auf neue Funktionalitäten und Arbeitsabläufe konzentrieren werden.

Über die formale Schulung hinaus kann die Einrichtung von Praxisgemeinschaften und Mentorenprogrammen den Wissenstransfer beschleunigen und die Entstehung einer kontinuierlichen Lernkultur fördern.

Die Erfahrung von Arrawaj mit Basikon veranschaulicht die Bedeutung dieser Dimension. Durch Investitionen in die Schulung ihrer Teams in neuen Arbeitsmethoden konnte diese Mikrofinanzstiftung nicht nur ihre technische Migration erfolgreich durchführen, sondern auch ihre Geschäftsprozesse transformieren, um die finanzielle Inklusion zu verbessern.

Die Reorganisation von IT- und Geschäftsteams

Die Migration zu einer Cloud-Core-Banking-Plattform führt oft zu einer Reorganisation der IT- und Geschäftsteams. Traditionelle Strukturen, oft in Silos organisiert, müssen sich zu kollaborativeren und agileren Modellen entwickeln.

Diese Reorganisation kann verschiedene Formen annehmen: Schaffung multidisziplinärer Teams, die IT- und Geschäftskompetenzen vereinen, Einrichtung von Cloud-Kompetenzzentren, Übernahme agiler Methoden für die Entwicklung und Wartung von Anwendungen.

Eine der bedeutendsten Veränderungen betrifft die Rolle der IT, die sich von einer Supportfunktion zu einem strategischen Geschäftspartner entwickelt. Diese Evolution erfordert neue Kompetenzen in Projektmanagement, Unternehmensarchitektur und Geschäftsberatung.

Die Einrichtung einer klaren Cloud-Governance ist ebenfalls wesentlich, um Rollen und Verantwortlichkeiten in der neuen Umgebung zu definieren. Diese Governance muss Aspekte wie Identitäts- und Zugriffsmanagement, Zuweisung von Cloud-Ressourcen und Anwendungsbereitstellungsprozesse abdecken.

Die Erfahrung von Orion Leasing zeigt die Bedeutung dieser Reorganisation. Durch die Einführung eines kollaborativeren Ansatzes und die Neudefinition der Rollen innerhalb ihrer Teams konnten sie die Fähigkeiten der Basikon-Plattform voll ausschöpfen, ihr Leasing-Portfolio um 60% steigern und ihre Kundenbasis verdreifachen.

Der progressive und modulare Ansatz mit einer Low-Code-Plattform

Die phasenweise Migrationsstrategie

Angesichts der Komplexität von Core-Banking-Migrationen birgt der "Big-Bang"-Ansatz, bei dem das gesamte System auf einmal ersetzt wird, erhebliche Risiken. Eine progressive Migrationsstrategie in Phasen erweist sich generell als sicherer und effektiver.

Dieser Ansatz besteht darin, das Projekt in überschaubare Etappen zu unterteilen, wobei jede einen spezifischen Mehrwert bietet. Er begrenzt Risiken, indem er die Auswirkungen jeder Transformationsphase eingrenzt, und bietet die Möglichkeit, den Wert des Projekts schnell durch "Quick Wins" zu demonstrieren.

Wie im Basikon-Artikel über Migrationsstrategien hervorgehoben, wird diese progressive Methodik von einem rigorosen Testplan begleitet. Jede Phase wird vollständigen Simulationen in einer Vorproduktionsumgebung unterzogen, mit Szenarien für Reallast und Belastbarkeit.

Der Fall von Arrawaj veranschaulicht diesen Ansatz perfekt. Angesichts der Herausforderung, 200.000 Mikrokreditverträge aus einem Legacy-Finacle-System zu migrieren, entschied sich die Institution für eine Vier-Phasen-Strategie. Die erste Phase konzentrierte sich auf die Migration nicht kritischer historischer Daten und validierte die Transferprozesse ohne operatives Risiko. Die zweite Phase adressierte Hilfsdienste wie Reporting und Analytik und schuf eine stabile Hybridumgebung.

Die Migration des Kernsystems erfolgte in der dritten Phase, nachdem die Teams gut eingespielt und die Prozesse erprobt waren. Die abschließende Phase der Optimierung und des progressiven Abbaus der Legacy-Systeme ermöglichte die erwarteten Skaleneffekte bei vollständiger Servicekontinuität.

Die Vorteile einer modularen und API-First-Architektur

Die Ära monolithischer Core-Banking-Systeme ist vorbei. Eine modulare und API-First-Architektur erweist sich als die am besten geeignete Lösung, um die Herausforderungen der digitalen Transformation im Bankensektor zu bewältigen.

Dieser Ansatz besteht darin, das System in unabhängige funktionale Module zu zerlegen, die über standardisierte APIs miteinander kommunizieren. Jedes Modul kann separat entwickelt, getestet und bereitgestellt werden, was große Flexibilität bietet und zukünftige Entwicklungen erleichtert.

APIs bilden das Nervensystem dieses Ökosystems. Über klassische Kontoführungs- und Transaktionsfunktionen hinaus ermöglichen sie eine nahtlose Integration mit KYC-Compliance-Diensten, Scoring-Systemen, Sofortzahlungslösungen und regulatorischen Berichtsplattformen.

Diese Architektur bietet zahlreiche Vorteile:

Sie erleichtert die Integration mit Drittsystemen und die Übernahme neuer Technologien. Sie ermöglicht eine progressive Evolution des Systems, Modul für Modul, was Risiken und Kosten reduziert. Sie fördert die Wiederverwendung von Komponenten und beschleunigt die Entwicklung neuer Funktionalitäten.

Moderne Plattformen wie Basikon Core Banking übernehmen diesen API-First-Ansatz nativ. Wie die Erfahrung von Orion Leasing zeigt, die sich mit mehr als 25 Datenplattformen über API integrieren konnte, erleichtert diese Architektur erheblich die Interoperabilität und Innovation.

Die Vorteile einer Low-Code-Plattform wie Basikon

Im Kontext der digitalen Transformation im Bankwesen erweisen sich Low-Code-Plattformen als besonders geeignete Lösung, um die Migration in die Cloud zu beschleunigen und gleichzeitig Risiken und Kosten zu reduzieren.

Diese Plattformen ermöglichen die Entwicklung von Anwendungen mit minimaler manueller Codierung dank visueller Schnittstellen und vorgefertigter Komponenten. Dieser Ansatz bietet zahlreiche Vorteile für Finanzinstitute:

Er beschleunigt erheblich die Entwicklung und Bereitstellung von Anwendungen, mit Produktivitätsgewinnen von bis zu 60% im Vergleich zu traditionellen Methoden. Er reduziert die Abhängigkeit von seltenen und kostspieligen technischen Fähigkeiten und ermöglicht Geschäftsexperten eine aktive Teilnahme an der Entwicklung. Er erleichtert die schnelle Anpassung an regulatorische Änderungen und Marktbedürfnisse.

Basikon als auf den Finanzsektor spezialisierte Low-Code-Plattform bietet Funktionen, die speziell auf die Bedürfnisse von Bank- und Finanzinstituten zugeschnitten sind. Ihre modulare und vollständig konfigurierbare Struktur ermöglicht fortgeschrittene Anpassungen ohne komplexe Entwicklung.

Die Erfahrung von Leascorp veranschaulicht perfekt die Vorteile dieses Ansatzes. Dank der Basikon-Plattform konnte dieses Finanzleasingunternehmen sein Netzwerk von Vertriebspartnern (mehr als 300 Partner) entwickeln und gleichzeitig die nötige Agilität bewahren, um innovative neue Produkte einzuführen. Die Plattform ermöglicht es ihnen, jeden neuen Vertriebskanal in weniger als einer Woche zu entwerfen und einzusetzen – ein Agilitätsniveau, das mit traditionellen Systemen undenkbar wäre.

Maximierung des ROI nach der Migration

Zu überwachende Leistungsindikatoren

Die Migration zu einer Cloud-Core-Banking-Plattform ist kein Selbstzweck, sondern der Beginn einer neuen Ära kontinuierlicher Optimierung. Um den Erfolg dieser Transformation zu bewerten und Verbesserungsmöglichkeiten zu identifizieren, ist es wesentlich, relevante Leistungsindikatoren zu definieren und zu überwachen.

Diese Indikatoren müssen mehrere Dimensionen abdecken:

Betriebliche Leistung: Antwortzeiten der Anwendungen, verarbeitetes Transaktionsvolumen, Fehlerraten, Bearbeitungszeiten von Vorgängen. Laut Basikon beobachten Finanzinstitute, die in die Cloud migrieren, durchschnittlich eine Reduzierung der Anwendungsantwortzeiten um 40%.

Finanzielle Effizienz: Reduzierung der Infrastrukturkosten, Einsparungen bei der Wartung, Gesamtrendite der Investition. Cloud-Plattformen ermöglichen in der Regel eine Senkung der Infrastrukturkosten um 30% nach der Optimierung.

Systemzuverlässigkeit: Verfügbarkeitsrate, mittlere Zeit zwischen Ausfällen (MTBF), Wiederherstellungszeit nach einem Vorfall. Moderne Cloud-Architekturen können Verfügbarkeitsraten von 99,99% erreichen.

Geschäftsagilität: Reduzierung der Markteinführungszeit, Anzahl neuer eingeführter Produkte, Fähigkeit zur Anpassung an regulatorische Änderungen. Die Migration in die Cloud kann die Zeit, die benötigt wird, um neue Dienste auf den Markt zu bringen, um 65% reduzieren.

Die Erfahrung von Orion Leasing mit Basikon veranschaulicht die Bedeutung dieser Indikatoren. Durch rigorose Überwachung ihrer Leistung nach der Migration konnten sie ihre Nutzung der Plattform kontinuierlich optimieren, ihre "Time-to-Yes" von 10 Minuten auf weniger als 20 Sekunden reduzieren und ihr Netzwerk von Wiederverkaufspartnern in weniger als einem Jahr um 80% erweitern.

Kontinuierliche Infrastrukturoptimierung

Nach Abschluss der Cloud-Migration muss ein Prozess der kontinuierlichen Optimierung implementiert werden, um die Investitionsrendite zu maximieren und die Infrastruktur an die sich entwickelnden Bedürfnisse der Institution anzupassen.

Diese Optimierung kann verschiedene Formen annehmen:

Kostenoptimierung: Anpassung der Cloud-Ressourcen basierend auf der tatsächlichen Nutzung, Übernahme geeigneter Preismodelle (Reservierungen, Spot-Instanzen), Automatisierung der Abschaltung ungenutzter Ressourcen. Laut Lumenalta minimieren Institutionen, die einen datengesteuerten Ansatz verfolgen, Verschwendung und maximieren Servicefähigkeiten.

Leistungsoptimierung: Analyse und Behebung von Engpässen, Caching häufig abgerufener Daten, Optimierung von Datenbankabfragen. Diese Anpassungen können die Benutzererfahrung und die Teamproduktivität erheblich verbessern.

Sicherheitsoptimierung: regelmäßige Schwachstellenanalyse, Aktualisierung von Zugriffsrichtlinien, Verstärkung des Schutzes gegen aufkommende Bedrohungen. Sicherheit ist ein kontinuierlicher Prozess, der sich mit der Bedrohungslandschaft weiterentwickeln muss.

Um diese Optimierung zu erleichtern, bieten moderne Plattformen wie Basikon Core Banking Dashboards und Analysetools, die eine Echtzeitüberwachung von Leistung und Kosten ermöglichen. Diese Tools helfen Institutionen, Optimierungsmöglichkeiten schnell zu identifizieren und die Auswirkungen vorgenommener Anpassungen zu messen.

Die Erfahrung von Leascorp zeigt die Bedeutung dieser kontinuierlichen Optimierung. Durch regelmäßige Analyse ihrer Plattformnutzung und Anpassung ihrer Konfigurationen konnten sie ein Wachstum des Vertragsvolumens um 150% bei kontrollierten Infrastrukturkosten unterstützen.

Innovation und neue Geschäftsmöglichkeiten

Über die Gewinne an betrieblicher Effizienz hinaus eröffnet die Migration zu einer Cloud-Core-Banking-Plattform den Weg zu neuen Möglichkeiten für Innovation und Geschäftsentwicklung. Die Flexibilität und Agilität, die diese Plattformen bieten, ermöglichen es Finanzinstituten, schnell auf Marktentwicklungen und Kundenerwartungen zu reagieren.

Mehrere Innovationsbereiche öffnen sich für Institutionen, die ihre Migration erfolgreich abgeschlossen haben:

Fortgeschrittene Personalisierung: Nutzung von Kundendaten, um personalisierte Dienstleistungen und Beratung in Echtzeit anzubieten. Laut IBS Intelligence wird Personalisierung im Bankensektor im Jahr 2025 zu einem wichtigen Differenzierungsfaktor.

Neue Vertriebsmodelle: Entwicklung innovativer digitaler Kanäle, Integration in Drittanbieter-Ökosysteme über API, Banking-as-a-Service-Angebote. Diese Ansätze ermöglichen es, neue Kundensegmente zu erreichen und zusätzliche Einnahmequellen zu schaffen.

Innovative Produkte: schnelle Einführung neuer Angebote, die spezifische Bedürfnisse erfüllen, kontinuierliche Experimente und Iteration basierend auf Kundenfeedback. Die Fähigkeit, schnell zu innovieren, wird zu einem entscheidenden Wettbewerbsvorteil.

Low-Code-Plattformen wie Basikon Core Lending erleichtern diese Innovation, indem sie die für die Entwicklung und Bereitstellung neuer Funktionen benötigte Zeit und Ressourcen drastisch reduzieren. Ihre modulare und konfigurierbare Architektur ermöglicht es, Angebote schnell an Marktchancen anzupassen.

Die Erfahrung von Orion Leasing veranschaulicht diese Dimension perfekt. Nach ihrer Migration zur Basikon-Plattform konnten sie eine Partnerschaft mit Apple in der baltischen Region etablieren und schnell die notwendigen Prozesse und Integrationen entwickeln, um diese bedeutende Geschäftsmöglichkeit zu nutzen.

Fazit

Die Migration zu einer Cloud-Core-Banking-Plattform stellt eine große Herausforderung für Finanzinstitute im Jahr 2025 dar, bietet aber auch eine einzigartige Gelegenheit, ihr Betriebsmodell und ihr Wertangebot zu überdenken. Die sieben Herausforderungen, die wir untersucht haben – technische Komplexität, Datensicherheit, regulatorische Compliance, operative Risiken, Veränderungswiderstand, Kompetenzerwerb und Reorganisation – können durch einen gut definierten strategischen Ansatz überwunden werden.

Die Erfolgsfaktoren liegen in der Übernahme einer progressiven und modularen Strategie, einem rigorosen Management der Daten- und Prozessmigration und einer aufmerksamen Begleitung des organisatorischen Wandels. Low-Code-Plattformen wie Basikon bieten einen vielversprechenden Weg, um diese Transformation ohne Störungen durchzuführen, indem sie Flexibilität, Sicherheit und Innovation kombinieren.

Die in diesem Artikel präsentierten Praxisfälle zeigen, dass eine gut geplante Transformation nicht nur die technische Infrastruktur modernisieren, sondern auch neue Geschäftsmöglichkeiten schaffen und die Kundenerfahrung erheblich verbessern kann. Finanzinstitute, die ihre Migration erfolgreich abschließen, erzielen beeindruckende Ergebnisse: 25% betriebliche Einsparungen, 65% Reduzierung der Markteinführungszeit und eine erhöhte Fähigkeit, zu innovieren und sich an ein sich ständig veränderndes Umfeld anzupassen.

Indem sie die Zukunft mit einer agilen, entwicklungsfähigen und offenen Infrastruktur vorbereiten, geben sich Finanzinstitute die Mittel, in einer sich ständig wandelnden Umgebung wettbewerbsfähig zu bleiben. Sie können sich so auf ihr Kerngeschäft konzentrieren – finanzielle Innovation und Kundenbeziehungen – und sich dabei auf robuste und flexible technologische Plattformen stützen, um ihr Wachstum zu unterstützen.

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FAQ: Migration zu einer Cloud-Core-Banking-Plattform

Welche Investitionen sollten für eine Core-Banking-Cloud-Migration eingeplant werden?

Die Investition variiert erheblich je nach Größe und Komplexität der Institution. Für eine mittelgroße Bank liegt das Budget typischerweise zwischen 2,5 und 6 Millionen Euro. Der ROI erreicht jedoch üblicherweise 150-200% über drei Jahre, dank Skaleneffekten, erhöhter betrieblicher Effizienz und neu generierten Geschäftsmöglichkeiten. Die Kosten verteilen sich typischerweise auf Infrastruktur (30%), professionelle Dienstleistungen (40%) und Softwarelizenzen (30%).

Wie kann die Geschäftskontinuität während der Migration sichergestellt werden?

Die Geschäftskontinuität basiert auf einer parallelen Migrationsstrategie, bei der Legacy- und Cloud-Systeme gleichzeitig betrieben werden. Dieser Ansatz, obwohl anfangs komplexer zu verwalten, ermöglicht einen reibungslosen Übergang ohne Auswirkungen auf den täglichen Betrieb. Daten werden in Echtzeit zwischen beiden Umgebungen synchronisiert, was eine schrittweise Migration der Dienste und eine Rollback-Fähigkeit bei Bedarf ermöglicht. Umfassende Tests vor, während und nach jeder Migrationsphase sind entscheidend, um die Systemstabilität zu gewährleisten.

Welche Kompetenzen sind für eine erfolgreiche Migration erforderlich?

Eine erfolgreiche Migration erfordert eine Kombination aus technischen und geschäftlichen Kompetenzen. Über die traditionelle Cloud-Expertise hinaus ist ein tiefes Verständnis der Bankenprozesse und der regulatorischen Anforderungen entscheidend. Die Schulung der Teams sollte weit vor dem Projekt beginnen, mit be

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